Konzept

Als wir den Schreibwettbewerb geplant haben, war Covid-19 in Hamburg kein Thema. Mit dem Motto „[Gem]einsam“ wollten wir einen Impuls setzen, übers Miteinander, über Freundschaft und Solidarität nachzudenken, genauso über Einsamkeit, die für die Social-Media-Generation eine ganz andere Bedeutung hat als für alle Generationen von den Boomern bis zur Generation Golf. In Anbetracht der Corona-Epidemie lässt sich nun sagen: Das Thema ist aktueller und wichtiger denn je.

Der Wettbewerb soll Mut machen, dass Nachwuchsautor*innen ihre Sicht auf die Welt beschreiben und mit Sprache experimentieren. In der öffentlichen Wahrnehmung gilt Jugendsprache oft als falsch, hässlich und verroht. Das sehen wir anders: Gerade in Bezug auf Bildsprache und Wortneuschöpfungen nutzen Jugendliche Sprache oft originell und künstlerisch. Sie verschieben Grenzen. Und überschreiten sie. Wir sind gespannt, was uns erwartet…